Nebenwirkungen, die zwar mit Mucospas nicht beobachtet wurden, bei einer Behandlung mit Mucospas aber ausgehend von den Erfahrungen mit den Einzelsubstanzen auftreten können, werden separat aufgeführt. Bei hohen Einzeldosen anderer Wirkstoffe aus der Gruppe der β2-Sympathomimetika ist ein dosisabhängiger Abfall des Kaliumgehalts im Blutserum beobachtet worden. Wie Untersuchungen an Tieren gezeigt haben, können bei extremer Überdosierung mit Ambroxol vermehrter Speichelfluss, Würgereiz, Erbrechen und Blutdruckabfall auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Spiropent Tabletten sollten individuell dosiert und zu den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Eine Behandlung mit Spiropent Tabletten sollte in Ergänzung zu einer entzündungshemmenden Dauertherapie mit Kortikoiden oder anderen entzündungshemmend wirkenden Substanzen erfolgen. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Sollten Sie an einem Tag keine SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten eingenommen haben, können Sie am gleichen Tag, beim Feststellen des Einnahmefehlers, die Einnahme nachholen. Darüber hinaus wurde bei Überdosierung von Clenbuterol eine Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) beobachtet. Er wird sich bei der Behandlung der Überdosierung am Krankheitsbild orientieren. Sollten Sie bei Einnahme erhöhter Mengen Nebenwirkungen verspüren, so verständigen Sie sofort Ihren Arzt. SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten nicht im Liegen einnehmen. Falls Sie empfindlich auf ß2-Sympathomimetika reagieren, benötigen Sie in der Regel eine geringere Tagesdosis als die durchschnittlich empfohlene. Sie sollten SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten individuell dosiert und zu den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit einnehmen. Eine Gesamttagesdosis von 4 x 1 SPASMO-MUCOSOLVAN Tablette soll nicht überschritten werden. Bei geringen Dosen sind die Nebenwirkungen von Clenbuterol weit weniger schlimm als die anderer Anabolika, da Clenbuterol nicht in das Hypophysen-Gonaden-Hormonsystem eingreift, welches sehr viel sensibler reagiert. Selbstverständlich steigt auch die Gefahr und die Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen oder stärkere Nebenwirkungen zu erleiden mit einer höheren Dosis. Zumeist treten die Nebenwirkungen zu Beginn der Behandlung auf und bilden sich dann zurück. Clenbuterol darf in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten, aber auch in den letzten Tagen vor der Geburt nicht verabreicht oder eingenommen werden. Hauptanwendungsgebiet von Clenbuterol ist die Behandlung von Asthma. Diese beläuft sich aber höchstens auf 1 mg pro Tag. Die Tabletten sollen zweimal täglich zu je 0.2 bis 0.4 mg geschluckt werden, zu Beginn der Behandlung kann jedoch eine höhere Dosis nötig sein. Clenbuterol darf bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion und akuten Atemwegsverengungen nicht eingenommen werden. Gelegentlich können auch Schwindel, Muskelschmerzen, Nervosität oder Sodbrennen auftreten. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Clenbuterol treten häufig Nebenwirkungen wie Zittern, Kopfschmerzen, Übelkeit und Palpitationen auf. Bei Ratten beeinflussten orale Dosen von 0,015 mg/kg/Tag die Fertilität, das Reproduktionsverhalten sowie die peri- oder postnatale Entwicklung nicht. 0,3 mg/kg/Tag bei Inhalation keine Teratogenität oder Embryotoxizität. In Inhalationsstudien mit Affen wurde bei Dosen von bis zu 0,15 mg/kg/Tag und in solchen mit Ratten bis zu 0,02 mg/kg/Tag keine Kardiotoxizität beobachtet, jedoch bei Ratten bei 2,58 mg/kg/Tag. Nach oraler Verabreichung traten myokardiale Läsionen bei Ratten von 1 mg/kg/Tag aufwärts, bei Hunden bei Dosen von 0,1 mg/kg aufwärts auf.